Neuigkeiten

13. Oktober 2023: „Nordfriesland in Kiel“ (Vortragsveranstaltung) am 26. Februar 2024 – Save the Date!

Nachdem Dr. Rolf Schulte vom Historischen Seminar der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel letztes Jahr meiner Bitte, einen Aufsatz zur Hexenverfolgung in Nordfriesland für das Nordfriesische Jahrbuch zu schreiben, nachgekommen war (die Arbeit wurde auf meiner ersten Redaktionssitzung im Juni 2023 angenommen und wird im kommenden Band Nr. 59 veröffentlicht), hatte ich ihn eingeladen, einen Vortrag zu diesem Thema zu halten und damit begonnen, ein konkretes Programm für eine interdisziplinäre Tagung mit Fokus auf Nordfriesland zu planen. Daraus ist mit der freundlichen Unterstützung meiner als Mitorganisatorin beteiligten Kollegin Dr. Wendy Vanselow eine Vortragsveranstaltung des Fachs Frisistik mit Themen aus den Fachbereichen Archäologie, Geschichte, Sprach- und Literaturwissenschaft geworden, die unter dem Titel Nordfriesland in Kiel. Wissenschaftliche Perspektiven auf eine vielfältige Region stattfinden wird. Ziel der Veranstaltung ist, nicht nur Wissenschaftler*innen und Studierende aus allen Fachbereichen sondern auch Lai*innen anzuregen, sich mit Nordfriesland zu beschäftigen, den interdisziplinären Austausch zu fördern und gemeinsam Forschungsfragen zu entwickeln.

Wann: 26. Februar 2024 – Save the Date!
Wo: Leibnizstraße 1 (Raum 204), 24118 Kiel

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht nötig. Dafür sind die Teilnehmenden angehalten, selbst für ihr leibliches Wohl zu sorgen (leicht zu Fuß zu erreichen sind: Mensa 2, Brot & Bohne, Campus Suite, Günther, Pizza World).

Programm:

08:20-08:30: Begrüßung

08:30-09:00: Die Einwanderung der Friesen im Früh- und Hochmittelalter: aktuelle archäologische Forschung in Nordfriesland (Dr. Bente Majchczack)

09:15-09:45: Mehr als nur Fragmente? Nordfriesland in den ‚Preußischen Jahrbüchern‘ (1858–1935) (Jan Ocker, M. A.)

10:00-10:30: Abseits des Mainstreams – Hexenverfolgung in Nordfriesland in der Frühen Neuzeit (Dr. Rolf Schulte)

10:45-11:15: Nordfriesisch vor Gericht (Ann-Kathrin Reinders, Ass. iur, B. A.)

11:30-12:30: Mittagspause

12:30-13:00: ‚Wenn sich die Welt zu meiner Verdammung empörte‘. Szenen aus dem unsteten Leben des Detlef Petersen (1753-1801) aus Westerschnatebüll (Dr. Christoph Winter)

13:15-13:45: ‚E müse baigänden än täi jiter bänen än et koorn to spilen‘: der und– sowie zu-Infinitiv in den wiedingharderfriesischen Texten von Peter Jensen (1861-1939) (Thede Thießen, M. A.)

14:00-14:30: Überlegungen zu Straßennamen auf den nordfriesischen Geestinseln (Lea Vanselow, M.Ed.)

14:45-15:15: Die nordfriesischen Flaggenlieder von Nis Albrecht Johannsen und Ferdinand Zacchi im Vergleich (Dr. Wendy Vanselow)

ab 15:30: Kaffee und Ideen

CW

25. September 2023: „Der Kompass der Nordfriesen“ und der Elise-Reimarus-Preis in „Nordfriesland“ (Nr. 223)

In der diesjährigen September-Ausgabe (Nr. 223) der vom Nordfriisk Instituut herausgegebenen Zeitschrift Nordfriesland ist auf S. 4 ein kurzer Artikel mit dem Titel „Preis für Christoph Winter“ enthalten, der dokumentiert, dass meine Dissertation Der Kompass der Nordfriesen veröffentlicht und mit dem Elise-Reimarus-Preis 2023 ausgezeichnet wurde.

CW

11. September 2023: Bericht über „Der Kompass der Nordfriesen“ in „Die Tageszeitung“ (taz)

Heute, am 11. September, ist in Die Tageszeitung (Nr. 13205, S. 23, Bereich nordwissen), ein fast halbseitiger Artikel von Harff-Peter Schönherr mit dem Titel „Der Fleck auf der westlichen Backe“ erschienen, in dem es um die Ergebnisse meiner Dissertation Der Kompass der Nordfriesen geht. Der Beitrag basiert auf einem Interview, das der Autor am 10. August mit mir geführt hatte, und kann auch online unter dem Titel „Die Tricks der Nordfriesen“ eingesehen werden.

CW

9. August 2023: Bericht über „Der Kompass der Nordfriesen“ in der „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ)

In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeine Zeitung (9. August 2023, Nr. 183, S. N 4, Bereich Forschung und Lehre) berichtet Wolfgang Krischke in einem rund drittelseitigen Artikel mit dem Titel „Südlich der Teetasse“ über die Ergebnisse meiner jüngst veröffentlichten Dissertation Der Kompass der Nordfriesen. Das zugrunde liegende Interview hatte der Autor am 18. Juli mit mir geführt. Der Artikel kann mit einem „F+“-Abo auch online eingesehen werden.

CW

21. Juli 2023: Dissertation „Der Kompass der Nordfriesen“ veröffentlicht

Nachdem ich meine Dissertation Der Kompass der Nordfriesen am 24. September 2020 eingereicht und die Promotionsprüfung mit meiner Disputation am 29. Januar 2021 erfolgreich abgeschlossen hatte, war ich zunächst damit beschäftigt, den Text meiner Arbeit an die Änderungsvorschläge der Gutachter anzupassen – wobei vor allem die pandemiebedingte Schließung der Bibliotheken und die dadurch erheblich erschwerte Beschaffung von Sekundärliteratur für Verzögerungen sorgten – und einen Verlag zu finden. Im Laufe des Jahres konnte ich Der Kompass der Nordfriesen in den Beiheften der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (ZDL) platzieren und den Text an die Editionsrichtlinien der ZDL-Redaktion anpassen. Im Dezember 2021 habe ich schließlich die Druckfreigabe des Akademischen Prüfungsamtes der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erhalten und einen Vertrag mit dem Franz Steiner Verlag in Stuttgart, der die ZDL und ihre Beihefte vertreibt, geschlossen. Im darauffolgenden Jahr war ich in erster Linie damit beschäftigt, die Nutzungsrechte für die ursprünglich noch insgesamt 92 Abbildungen in meiner Dissertation einzuholen. Während der – durch die Corona-Pandemie wieder maßgeblich beeinträchtigten – Recherche stellte sich heraus, dass ich eine ganze Reihe von Abbildungen grundlegend überarbeiten und andere vollständig entfernen musste, weil einige Rechteinhaber auf wiederholte Anfragen nicht reagierten oder sich in anderen Fällen auch nach Monaten der Recherche nicht ermitteln ließen. Das wiederum erforderte eine relativ aufwändige inhaltliche Anpassung des Textes, die ich erst beantragen musste und die Veröffentlichung des Buches weiter verzögerte. Die nötige Überarbeitung verband ich mit der Umsetzung der formalen Vorgaben des Verlags und erhielt im Dezember 2022 die Freigabe für die nun satzfertige Textfassung. Anschließend übergab ich das Setzen des Manuskripts in die Hände des Verlags. Im Januar 2023 erhielt ich die Nachricht, dass mein Antrag auf finanzielle Förderung der Drucklegung meiner Dissertation erfolgreich war und neben der Stiftung der Christian-Albrechts-Universität (1.500 €) auch die Stiftung zur Erforschung der Schleswig-Holsteinischen Geschichte und Heimatkultur (500 €) eine Bezuschussung der Druckkosten bewilligt hatte. Ende Mai 2023 konnte ich die Korrektur der Umbrüche von Der Kompass der Nordfriesen abschließen und das Buch in den Druck geben. Im Juli teilte mir die Akademie der Wissenschaften in Hamburg mit, dass meine Arbeit – nachdem ich mich im Mai darauf beworben hatte – den Elise-Reimarus-Preis 2023 gewonnen hat, d. h. einen Druckkostenzuschuss über 4.000 €. Am 17. Juli habe ich die vier Belegexemplare des gedruckten Buches erhalten, im Akademischen Prüfungsamt abgegeben und damit das Promotionsprüfungsverfahren offiziell abgeschlossen. Inzwischen ist meine Dissertation als Beiheft Nr. 194 der ZDL unter dem vollständigen Titel Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen als gebundenes Buch (ISBN 978-3-515-13482-8) oder E-Book (ISBN 978-3-515-13485-9) über den Franz Steiner Verlag erhältlich und das Projekt damit abgeschlossen.

Bibliographische Angabe:

  • Winter, Christoph. 2023. Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen (Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik, Beihefte 194). Stuttgart: Franz Steiner Verlag [Dissertation, CAU Kiel]. [559 Seiten]

CW

17. Juli 2023: Promotionsverfahren offiziell abgeschlossen

Heute, am 17. Juli, habe ich endlich die vier Belegexemplare meiner Dissertation Der Kompass der Nordfriesen erhalten und sie nachmittags im Akademischen Prüfungsamt der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel abgegeben. Daraufhin wurde mir schließlich meine Promotionsurkunde überreicht und das Promotionsverfahren damit offiziell abgeschlossen.

CW

17. Juli 2023: Interview mit der Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Nachdem die Akademie der Wissenschaften in Hamburg am 13. Juli bereits im Rahmen einer Pressemitteilung darauf hingewiesen hatte, dass sie mir den Elise-Reimarus-Preis 2023 für meine Dissertation Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen verliehen hat, ist auf der Seite ihres Magazins Themen und Positionen seit heute, 17. Juli, auch ein Interview zu finden, das Dagmar Penzlin (Referentin für Kommunikation der Akademie) für die Erstellung der Pressemitteilung mit mir geführt hat. Darin versuche ich u. a., den Inhalt meiner Dissertation möglichst kurz und leichtverständlich wiederzugeben.

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13. Juli 2023: Elise-Reimarus-Preis 2023 gewonnen

Heute, am 13. Juli, hat die Akademie der Wissenschaften in Hamburg, die seit 2021 jährlich den Elise-Reimarus-Preis in Form eines Druckkostenzuschusses in Höhe von 4.000,- € für exzellente Monografien aus allen thematischen Bereichen der Geistes- und Sozialwissenschaften verleiht, eine Pressemitteilung mit der Nachricht veröffentlicht, dass meine Dissertation Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen den Elise-Reimarus-Preis 2023 gewonnen hat. Die Arbeit wird spätestens Ende nächster Woche als Band Nr. 194 in den Beiheften der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik (Stuttgart: Franz Steiner Verlag) erscheinen.

CW

9. Juni 2023: Dr. Alastair Walker berichtet über seine Feldforschung in Nordfriesland

In der Bibliothek des Fachs Frisistik (CAU) hat Dr. Alastair Walker heute, am 9. Juni, im Rahmen meines Thematischen Hauptseminars Sprachwissenschaft einen rund zweistündigen Vortrag über seine jahrzehntelange Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Nordfriesischen Wörterbuchstelle gehalten und dabei in der Hauptsache einen seltenen, informativen wie auch unterhaltsamen Einblick in seine Arbeit auf dem Gebiet der dialektologischen, lexikographischen und sprecherbiographischen Feldforschung in Nordfriesland gegeben. Bevor Alastair am 1. Oktober 2013 pensioniert wurde, hatte er bereits rund vierzig Jahre mit den Nordfriesen und dem Nordfriesischen gearbeitet, zahlreiche Gewährsleute verschiedener nordfriesischer Mundarten aufgenommen und so einen bedeutenden Beitrag zum Aufbau des facheigenen Tonbandarchivs geleistet. Ich selbst hatte das Glück, dass er mich in seinen letzten drei Dienstjahren durch mein Bachelorstudium und meine Zeit als Hilfskraft an der Fachbibliothek der Nordfriesischen Wörterbuchstelle begleitet hat.

Exif_JPEG_420©A. Gradert

CW

13. Mai 2023: Berufung in die Schriftleitung des Nordfriesischen Jahrbuchs

Bereits im Sommer 2022 hatte die Redaktion des Nordfriesischen Jahrbuchs einstimmig beschlossen, mich in die Schriftleitung aufzunehmen. Heute, am 13. Mai, hat der Beirat des Vereins Nordfriesisches Institut e.V. diese Wahl ebenso einstimmig bestätigt und damit meine Berufung in die Schriftleitung abgeschlossen. An der kommenden Ausgabe für das Jahr 2024 werde ich also voraussichtlich schon als Redakteur mitwirken können.

CW