Neuigkeiten

20. Januar 2023: Bewilligung eines Druckkostenzuschusses über 1.500,- € von der Stiftung der Christian-Albrechts-Universität

Im März 2022 hatte ich einen Antrag auf Bewilligung einer Bezuschussung der Druckkosten, die im Zuge der Veröffentlichung meiner Dissertation Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen anfallen, an eine Reihe von Stiftungen gerichtet, „die als Treuhand- oder selbstständige Stiftungen mit dem Korporationsvermögen der Christian-Albrechts-Universität verbunden sind. Heute, am 20. Januar, wurde mir postalisch mitgeteilt, dass mein Antrag erfolgreich war: die Stiftung der Christian-Albrechts-Universität wird die Drucklegung meiner Dissertation mit 1.500,- € fördern.

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19. Januar 2023: Berufungsverfahren für die Juniorprofessur (W1) mit Tenure Track für Frisitik eingestellt

Nachdem die Professur für Frisistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zunächst am 1. April 2021 als W2-Professur mit Bewerbungsfrist zum 12. Mai 2021 ausgeschrieben und das Berufungsverfahren am 20. Juni 2022 überraschend eingestellt worden war, ist die Stelle Anfang September als W1-Professur mit Tenure-Track und Bewerbungsfrist zum 17. Oktober 2022 neu ausgeschrieben worden. Wie ich heute, am 19. Januar, einem Schreiben aus dem Dekanat entnehme, ist am 17. Januar 2023 ebenso überraschend auch das zweite Berufungsverfahren abgebrochen worden, ohne dass dafür irgendwelche Gründe genannt werden. Weiter heißt es darin lediglich: „Informationen zu einer etwaigen Neuausschreibung entnehmen Sie bitte zu gegebener Zeit den Internetseiten der CAU“.

CW

21. Dezember 2022: Überblicksartikel „Frisian“ online in der „Oxford Research Encyclopedia of Linguistics“ erschienen

Fast ein Jahr nach Unterzeichnung des Vertrags Ende März 2021 hatte ich im vergangenen Januar einen Überblicksartikel zur friesischen Sprache mit dem Titel „Frisian“ für die von Prof. Dr. Sebastian Kürschner und Prof. Dr. Antje Dammel herausgegebene Oxford Encyclopedia of Germanic Linguistics verfasst, die zu einem gegenwärtig noch nicht festgelegten Zeitpunkt als Printfassung erscheinen wird. Heute, am 21. Dezember, wurde derselbe Aufsatz allerdings schon in der übergeordneten, online angelegten Oxford Research Encyclopedia of Linguistics veröffentlicht und kann nun über die ihm zugeordnete DOI [doi:10.1093/acrefore/9780199384655.013.938] aufgerufen werden. Auf der Homepage des Projekts heißt es außerdem:

The Oxford Encyclopedia of Germanic Linguistics is a carefully curated, peer-reviewed collection of articles that will appear online as part of the Oxford Research Encyclopedia of Linguistics as well as a thematic set in print. It will offer a comprehensive survey of Germanic languages, combining a comparative approach with historical, variationist, and typological perspectives, including the newest trends in research methods, such as corpus linguistics, and psycholinguistics, and treating the status of Germanic languages in grammatical theorizing. Led by Editors in Chief Sebastian Kürschner and Antje Dammel, the encyclopedia will cover a wide range of topics, including an overview of the Germanic family and its history; detailed portraits of the individual languages; phonology, morphology, writing systems and syntax; variationist perspectives including dialectology and sociolinguistics; language contact; methodologies and future research directions.

Bibliographische Angaben:

  • Winter, Christoph. 2022. „Frisian“. In: Oxford Research Encyclopedia of Linguistics. Oxford University Press. [doi:10.1093/acrefore/9780199384655.013.938]
  • Winter, Christoph. [im Erscheinen.] „Frisian“. In: Sebastian Kürschner & Antje Dammel (Hg.): Oxford Encyclopedia of Germanic Linguistics. Oxford University Press.

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30. November 2022: „Der Kompass der Nordfriesen“ ist satzfertig

Nachdem meine Dissertation Der Kompass der Nordfriesen bereits am 5. November 2021 in die Beihefte der Zeitschrift für Dialektologie und Linguistik aufgenommen wurde, kam es insbesondere während der – durch die Corona-Pandemie teils maßgeblich erschwerten und in vielen Fällen leider erfolglosen – Recherche nach den Inhabern der Rechte an den zahlreichen Abbildungen, die ich in meiner Arbeit verwendet hatte, und des oft langwierigen Einholens eben dieser Rechte (etwa über automatisierte Datenbanken, die individuellen Bedürfnissen vor allem in Details nicht gerecht werden) zu Verzögerungen im Veröffentlichungsprozess. Bis zuletzt hatte ich gehofft, keine der Abbildungen entfernen zu müssen, aber dieses Ziel konnte ich im gesetzten Zeitrahmen nicht erreichen. Ich musste deshalb zwölf Abbildungen löschen, meine Dissertation dahingehend inhaltlich anpassen und verschiedene Anträge (u. a. auf Gewährung einer Fristverlängerung) im Akademischen Prüfungsamt einreichen. Nach einer letzten Überprüfung des Manuskripts hat mir die Redaktion der ZDL heute, am 30. November, mitgeteilt, dass Der Kompass der Nordfriesen satzfertig ist und zur weiteren Bearbeitung in die Hände des Verlags (Franz Steiner, Stuttgart) gegeben werden kann. Veröffentlicht wird meine Arbeit nun also spätestens im Sommer 2023.

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19. November 2022: Umzug nach Kiel

Nachdem ich meine Anstellung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Ferring Stiftung in Alkersum auf Föhr bereits zum 30. September gekündigt hatte, konnte ich inzwischen auch den Eigentümern des (wirklich herrlichen) alten uthlandfriesischen Hauses in Oldsum, in dem ich seit März gewohnt hatte, die Schlüssel übergeben und zurück nach Kiel ziehen.

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10. / 29. November 2022: Anpassung des Zugangs zum Thesaurus des Nordfriesischen

Weil die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel plant, im Zuge der Ausgestaltung verschiedener IT-Dienste die Zugriffsoptionen auf ihre (passwortgeschützten) Online-Angebote zu überarbeiten, habe ich den Zugang zum Thesaurus des Nordfriesischen anpassen müssen. Seit heute, dem 10. November, ist deshalb der Zugriff über die Rollen „Student“ und „Gasthörer“ gesperrt. Stattdessen können nun allerdings alle CAU-Angehörigen, d. h. Mitarbeitende und Studierende, die Inhalte der Datenbank abrufen, nachdem sie sich mit ihrem CAU-Account über die VPN-Verbindung in das Campusnetz eingewählt haben. So bleibt der Thesaurus zwar in jedem Falle für Forschung und Lehre an der CAU erhalten, für Externe jedoch leider zunächst einmal verschlossen. Weil die Einrichtung von Gast-Accounts laut Rechenzentrum nicht realisierbar ist, sucht das Fach Frisistik bis auf Weiteres nach alternativen technischen Mitteln und Wegen, die auch Interessierten abseits der CAU wieder den Zugriff auf die Inhalte des Thesaurus des Nordfriesischen ermöglichen.

Damit der Thesaurus etwas leichter aufzufinden ist, habe ich heute außerdem einen eigenen Menü-Punkt auf der Homepage des Fachs Frisistik für ihn angelegt.

Nachtrag (29.11.2022):

In etwas fernerer Zukunft wird die Philosophische Fakultät außerdem sukzessive die Homepages ihrer Fächer auf ein neues Web-Content-Management-System umstellen. Gegenwärtig arbeitet das Rechenzentrum deshalb u. a. an der Implementierung verschiedener Mechanismen, die die Kompatibilität der neuen Software mit Online-Angeboten wie dem Thesaurus des Nordfriesischen sicherstellen soll. Sobald mir nähere Informationen vorliegen, werde ich sie hier und auf der Startseite des Thesaurus bekannt geben.

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5. November 2022: Tag der Archäologie in Schleswig

Heute, am 5. November, habe ich nach einigen Jahren (u. a. auch pandemiebedingter) Pause wieder am Tag der Archäologie in der A. P. Møller-Skolen in Schleswig teilgenommen, um der Herbstvollversammlung der Detektorgruppe SH beizuwohnen, mir die „Funde des Jahres 2020-2022“ anzuschauen und anschließend eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Vorträgen zu verschiedenen Grabungen und archäologischen Funden anzuhören. Mein Interesse galt dabei besonders dem Beitrag „Unter den Dünen von Amrum (Kreis Nordfriesland) – neue Einblicke in die Eisenzeit“ von Christoph Unglaub. Hervorheben möchte ich auch, dass die Goldene Schaufel dieses Jahr u. a. an Jens Quedens verliehen wurde.

Blog 5.11.2022 (Tag d. Archäologie)
©Christoph Winter

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29. Oktober 2022: Aufnahme in die Detektorgruppe SH nach Zertifizierung durch das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein

Nachdem ich an einem dreitägigen Online-Kurs mit verschiedenen Vorträgen – zu Themen wie „Grundlagen Detektorarchäologie“ (Christoph Unglaub, Jan Fischer), zu den „Metallzeiten“ in Schleswig-Holstein (Ruth Blankenfeldt), speziell zum „Mittelalter“ (Eicke Siegloff), zur „Fundkonservierung“ in der Werkstatt von Schloss Gottorf (Lisa Becker), zum Umgang mit zufällig entdeckten Kampfmitteln (Alexander Matera) oder zur „Schlachtfeldarchäologie“ (Jochim Weise) – teilgenommen hatte, wurde ich heute, am 29. Oktober, innerhalb des Walls von Haithabu auf einer Fläche südlich der rekonstruierten Häuser zusammen mit anderen Teilnehmern des Kurses einer Praxisprüfung im Umgang mit dem Metalldetektor unterzogen und habe anschließend ein Zertifikat des Archäologischen Landesamtes Schleswig-Holstein erhalten, das mich „gem. § 12 (2) Satz 5 Denkmalschutzgesetz Schleswig-Holstein“ dazu „berechtigt, mit einem Metalldetektor nach archäologischen Funden zu suchen und diese für das Land Schleswig-Holstein zu bergen“. Auf die Chance, an diesem Kurs teilnehmen zu können, hatte ich schon seit geraumer Zeit gewartet, und freue mich sehr darüber, mein Ziel nun endlich erreicht und auch die seltene Gelegenheit gehabt zu haben, meinen Detektor gerade in Haithabu einsetzen zu dürfen. Nach der Zertifizierung konnte ich mich mit den anderen Teilnehmern außerdem noch an einer Gruppenaktion der älteren Mitglieder der Detektorgruppe Schleswig-Holstein, zu der wir jetzt gehören, auf einem Acker westlich des Kirchwegs beteiligen. Insgesamt kamen dabei eine ganze Reihe interessanter Metallgegenstände zum Vorschein – ich selbst freue mich besonders über eine wikingerzeitliche Schiffsniete, die ich während der Praxisprüfung in einem Maulwurfshügel gefunden habe.

CW

20. Oktober 2022: Vorbesprechung = Festlegung der Kurszeiten für das WS 22/23

Heute, am 20. Oktober, haben die Dozierenden des Fachs Frisistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel – wie es schon seit vielen Jahren praktiziert wird – gemeinsam mit den Studierenden die Kurszeiten der Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2022/2023 festgelegt (mein Proseminar „Altfriesisch“ findet nun immer montags von 10:15 bis 11:45 statt). Bei dieser Gelegenheit konnten sich außerdem unsere neue Sekretärin Viola Prange, die die Stelle unserer langjährigen, am 1. Juni in Rente gegangenen Mitarbeiterin Andrea Susanto übernehmen wird, und unser neuer Kollege Sune Gregersen, der sich in den kommenden zwei Jahren im Rahmen eines Drittmittelprojekts mit der Grammatik des seit den sechziger Jahren ausgestorbenen ostfriesischen Dialekts der Insel Wangerooge beschäftigen wird, vorstellen.

Blog 20.10.2022 (Vorbesprechung)
©Christoph Winter

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13. Oktober 2022: Bewerbung auf die ausgeschriebene W1-Professur mit Tenure Track für Frisistik an der CAU

Nachdem die Professur für Frisistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel angesichts der Pensionierung ihres (inzwischen emeritierten) Inhabers Prof. Dr. Jarich Hoekstra am 1. April 2021 zunächst als W2-Professur mit Bewerbungsfrist zum 12. Mai 2021 ausgeschrieben worden war und Prof. Dr. Arjen P. Versloot von der Universiteit van Amsterdam den Ruf erhalten hatte, wurde das Verfahren am 20. Juni 2022 überraschend eingestellt, ohne dass konkrete Gründe für diese Entwicklung in die Öffentlichkeit gelangt sind. Seit Anfang September ist die Stelle nun als W1-Professur mit Tenure-Track (Bewerbungsfrist: 17. Oktober 2022) ausgeschrieben und heute, am 13. Oktober, habe ich meine Bewerbung auf eben diese eingereicht.

CW