Neuigkeiten

24. Juni 2022: Interne Release-Party für das Hörspiel „Det Skap Esperanza“

Um die Veröffentlichung unseres nordfriesischen Hörspiels „Det Skap Esperanza“ gebührend zu feiern, hatten wir alle Mitwirkenden zu einer internen Release-Party geladen, die heute, am 24. Juni, ab 17:00 in der Bibliothek der Ferring Stiftung stattgefunden hat. Im Laufe des Abends haben wir uns gemeinsam das gesamte Hörspiel angehört und anschließend nicht nur unsere Meinungen über das Ergebnis ausgetauscht, sondern auch zukünftige Kooperationsmöglichkeiten und Projektideen besprochen.

Blog 24.6.2022 (Interne Release-Party)
©Christoph Winter

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21. Juni 2022: Besuch vom Nordfriesischen Verein

Heute, am 21. Juni, hat sich die Ferring Stiftung zwischen 16:00 und 18:00 den Teilnehmern des durch den Nordfriesischen Verein organisierten und von Jörgen Vilsmaier-Nissen begleiteten Friesisch Sprach- und Schnupperkurs vorgestellt. Volkert F. Faltings präsentierte in diesem Rahmen unsere umfangreiche Bibliothek, legte eine Auswahl unserer zahlreichen Veröffentlichungen vor und gab einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben, Tätigkeiten und Projekte der Ferring Stiftung. Anschließend berichtete Kerrin Ketels noch aus der Arbeit des FriiskFunk. Erwähnenswert ist an dieser Stelle, dass die gesamte Kommunikation – dem Anspruch des Kurses entsprechend – auf Friesisch (d. h. Fering und Frasch, aber auch Wiringhiirder Freesk) stattfand.

Blog 21.6.2022 (Nordfriesischer Verein)
©Christoph Winter

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19. Juni 2021: Karrharderfriesische Tonaufnahmen

Im Rahmen meiner laufenden Lehrveranstaltung zum Karrharder Friesischen konnte ein gebürtig aus Trollebüll (Gemeinde Stedesand) stammender, jedoch seit vielen Jahrzehnten außerhalb des eigentlichen Dialektgebiets lebender Sprecher ausfindig gemacht und für den Zweck einer Tonaufnahme gewonnen werden. Nachdem wir einen Fragenkatalog zusammengestellt und uns Gedanken über die mögliche Aufnahmesituation gemacht hatten, habe ich heute, am 19. Juni, das von einer Seminarteilnehmerin geführte, recht lange Interview mit einem der vermutlich letzten Sprecher des Karrharder Friesischen begleitet.

CW

18. Juni 2022: Besuch der 4. Rungholtkonferenz

Heute, am 18. Juni, habe ich als Gast an der 4. Rungholtkonferenz teilgenommen und mir u. a. Vorträge von Albert Panten („Rungholter Miscellen“), Hans Joachim Kühn („Rungholts Nachbarn. Mittelalterliche Besiedlung von Pellworm, Nordstrand und Hooge“) und Bente Majchczack („Das Niedam-Gebiet neu entdeckt – Geowissenschaft auf den Spuren von Andreas Busch“) sowie einen Dokumentarfilm von Karl-Ludwig Petersen über Andreas Busch, den Pionier der Rungholtforschung, angeschaut. Die Veranstaltung fand im Rahmen der 13. Rungholttage im Nommensen-Haus zu Odenbüll auf Nordstrand statt.

Blog 18.6.2022 (4. Rungholtkonferenz)
©Christoph Winter

Blog 18.6.2022 (4. Rungholtkonferenz) 2
©Cornelia Kost

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14. Mai 2022: Das nordfriesische Hörspiel „Det Skap Esperanza“ ist erschienen

Die Ferring Stiftung hatte bereits im vergangenen Jahr geplant, Det skap Esperanza. En hiarspal üüb fering zu vertonen. Dabei handelt es sich um ein Hörspiel (Originaltitel: Das Schiff Esperanza), das im Jahr 1953 von Fred von Hoerschelmann (1901-1976) verfasst wurde und später über verschiedene deutsche Radiosender ein breites Publikum erreichte. Im Jahr 2014 entstand schließlich an der Eilun Feer Skuul in Wyk auf Föhr eine Übersetzung in den gemeinsamen nordfriesischen Dialekt der Inseln Föhr und Amrum, die von Prof. Dr. Volkert Faltings und seinen Schüler*innen der gymnasialen Oberstufe besorgt wurde. Nachdem mein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Projektförderung von der Stiftung für die Friesische Volksgruppe im Lande Schleswig-Holstein bzw. Friesenstiftung bewilligt worden war und die gesamte Produktion (einschließlich der Aufnahmen im Wyker Tonstudio der Band Stanfour) als Kooperation zwischen der Ferring Stiftung, Bente Faust vom Hamburger Off Ya Tree Studio und Gary Funck von Et Nordfriisk Teooter innerhalb weniger Monate durchgeführt werden konnte, ist in Alkersum heute, am 14. Mai, das Paket mit der ersten Auflage des Hörspiels aus der Herstellung eingetroffen. Es ist nun also in naher Zukunft als Doppel-CD erhältlich und kann – weil gegenwärtig auch eine Onlinevermarktung in Erwägung gezogen wird – zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise auch in digitalem Format erworben werden. Bevor eine öffentliche Release-Party unter Einbezug der Medien stattfinden kann, wird die Ferring Stiftung Mitte Juni eine interne Feier für alle Mitwirkenden veranstalten. Die Rollen des Stücks wurden im Übrigen mit Sprechern besetzt, deren Muttersprache (bzw. Erstsprache) eine der verschiedenen, in der Übersetzung beachteten nordfriesischen Untermundarten Weesdring, Aasdring oder Öömrang ist.

Blog 14.5.2022 (Det skap Esperanza)
©Christoph Winter

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30. März 2022: 5.000,- € für die Herstellung von „Lees & Skriiw“ eingeworben

Heute, am 30. März, habe ich zwischen 13:30 und 14:30 als Vertreter der Ferring Stiftung an einer Videokonferenz des Ministeriums für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein (MBWK SH) teilgenommen und in diesem Rahmen insgesamt 5.000,- € für die Herstellung von zwei broschierten Text- und Übungsheften mit jeweils sechs Unterrichtseinheiten für den Friesischunterricht im dritten und vierten Schuljahr eingeworben, die die Ferring Stiftung unter dem Reihentitel Lees & Skriiw herausgeben und kostenlos an Schulen mit nordfriesischem Lehrangebot verteilen wird. Die erste Nummer (Arbeitstitel: Diar sweemd en müs uun’t moolkkoon) wird 32 Seiten im DIN-A4-Format umfassen, mit Illustrationen von Maggy Fischer versehen sein und noch im Jahr 2022 von Prof. Dr. Volkert F. Faltings und unserer Praktikantin Merle Scheffen herausgegeben werden. Die zweite Nummer wird spätestens 2023 folgen. Teilgenommen haben an dieser Konferenz neben Karen Nehlsen (MBWK SH) und Hauke Grundmann (MBWK SH) auch Lena Grützmacher (IQSH), Dr. Christoph Schmidt (Nordfriisk Instituut) und Hauke Heyen (in Vertretung für Prof. Dr. Nils Langer, Europa-Universität Flensburg).

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20. März 2022: Vortrag in der Ferring Stiftung

Den Föhrern und Amrumern hatte ich mich bereits am 28. November im Rahmen der Vortragsreihe der Ferring Stiftung mit einem einstündigen Beitrag über meine Doktorarbeit vorstellen wollen. Nachdem die Veranstaltung damals allerdings pandemiebedingt verschoben werden musste, konnte ich meinen (auch in der Zeitung angekündigten) Vortrag mit dem Titel „Westlich am Tisch und oben am Strand? Auffällige Orts- und Richtungsangaben im Nordfriesischen“ heute, am 20. März, um 10:00 endlich nachholen. Im Anschluss an meine Präsentation beteiligte sich das aufmerksame Publikum sehr rege an der ungefähr halbstündigen Diskussion.

Blog 20.3.2022 (Vortrag Stiftung)
©M. & F. Böhmer

Ankündigung:

In den nordfriesischen Sprachquellen sind Angaben enthalten wie del tod Nôarden ‚runter nach Norden‘, ap bi strun ‚rauf zum Strand‘, dat ååster likapundāl Boord ‚das östliche senkrechte Brett‘ oder Det wiar de Hukstuul üüb e Waastereeg faan e Boosel ‚Das war der Eckstuhl auf der Westseite des Tischs‘. Sie werfen aus der standardsprachlichen Perspektive des Hochdeutschen einige Fragen auf: heißt es nicht rauf nach Norden? Wie kann ein Strand oben sein? Und warum wird die Position von Möbel(teile)n mit den Himmelsrichtungen beschrieben, wenn Europäer nach der gängigen Lehrmeinung eigentlich daran gewöhnt sind, nur sehr große, nicht bewegliche Objekte auf diese Weise zu lokalisieren?

Nachtrag (31. März):

Im Anschluss an die Veranstaltung hatte ich Kerrin Ketels, Redakteurin und Moderatorin des friesischen Radiosenders FriiskFunk, einige Fragen zu meinem Dissertationsthema und zum Vortrag selbst beantwortet. Unser Gespräch wurde heute, am 31. März, als ca. elfminütiger Beitrag gesendet und ist seitdem in der Mediathek des Offenen Kanals Westküste als Stream verfügbar.

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11. März 2022: Bente Faust und Claus-Peter Lieckfeld zu Besuch in der Ferring Stiftung

Nachdem mir Bente Faust vom Hamburger Off Ya Tree Studio und Autor Claus-Peter Lieckfeld zufällig gestern schon in Süderende begegnet waren, besuchten sie heute, am 11. März, die Ferring Stiftung, um einige Fragen zur Geschichte der Insel Föhr – insbesondere zur Zeit des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864 – zu klären, die sich während Lieckfelds Arbeiten an einem historischen Roman ergeben hatten.

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10. März 2022: Vertreter des SSW zu Besuch in der Ferring Stiftung

Heute, am 10. März, haben die Mitarbeiter der Ferring Stiftung Sybilla Nitsch, Flemming Meyer, Ilse Johanna Christiansen und Gerhard Mommsen-Patzelt vom SSW empfangen und bei Kaffee und Kuchen die Einrichtung vorgestellt, d. h. von ihrer Arbeit berichtet, Einblicke in laufende und geplante Projekte gewährt, verschiedene Veröffentlichungen vorgestellt sowie ein Interview für das Programm des FriiskFunk aufgezeichnet. Letzteres wird demnächst in der Mediathek des Offenen Kanals Westküste als Stream verfügbar sein.

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7. März 2022: Lehrauftrag für Lehrveranstaltungen der vakanten Frisistik-Professur an der CAU (SS22)

Seit bekannt ist, dass die Professur für Frisistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel nicht rechtzeitig zur Pensionierung von Prof. Dr. Jarich Hoekstra am 1. April neu besetzt werden wird und die mit der Stelle verbundenen Lehrveranstaltungen im kommenden Sommersemester (1. April bis 30. September) vakant sein würden, hatte ich mich bemüht, einen Lehrauftrag zu erhalten. Ein solcher wurde mir heute, am 7. März, durch den Dekan der Philosophischen Fakultät für die „Lektüreübung Fering für Fortgeschrittene“ (1 SWS), das Proseminar „Moderne Sprachwissenschaft“ (2 SWS) und das Thematische Hauptseminar Sprachwissenschaft (2 SWS), das ich dem Karrharder Friesischen widmen werde, erteilt. Im selben Zeitraum werde ich zusätzlich die Leitung des Thesaurus des Nordfriesischen übernehmen.

CW