Neuigkeiten

29. Januar 2021: Disputation und Promotion

Heute, am 29. Januar, hatte ich von 14:00 bis 15:30 meine Disputation (= 20 Min. Vortrag + 70 Min. Diskussion), die pandemiebedingt vollständig per Videokonferenz durchgeführt wurde. Gegen 16:00 teilte mir die Prüfungskommission, die sich aus Prof. Dr. Jarich Hoekstra (Erstgutachter), Prof. Dr. John Peterson (Zweitgutachter, Protokollant), Prof. Dr. Jürg Fleischer (Drittgutachter, Philipps-Universität Marburg), Prof. Dr. Steffen Höder, Prof. Dr. Michael Elmentaler und Prof. Dr. Elmar Eggert zusammensetzte, schließlich mit, dass sie sowohl meine Dissertation als auch meine Disputation mit 0,7 bewertet hat und meine Gesamtnote dadurch ebenfalls 0,7 (= summa cum laude) beträgt. Das Studium der Frisistik bzw. die Ausbildung zum Frisisten an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel habe ich also mit meiner persönlichen Bestleistung abgeschlossen.

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5. Januar 2021: Vortrag über mein Dissertationsthema im Sprachwissenschaftlichen Kolloquium der Allgemeinen Sprachwissenschaft (ISFAS, CAU Kiel)

Heute, am 5. Januar, habe ich um 16:15 (pandemiebedingt per Zoom-Videokonferenz) in Anwesenheit von 25 Teilnehmern einen ca. halbstündigen Vortrag über mein Dissertationsthema mit dem Titel „Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen“ im Sprachwissenschaftlichen Kolloquium der Kollegen aus dem Fach Allgemeine Sprachwissenschaft (ISFAS, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) gehalten.

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3. November 2020: Neuer Aufsatz über die südjütischen Wenker-Materialien

Bereits Anfang März 2016 hatte ich zusammen mit Prof. Dr. Steffen Höder, Abteilung Skandinavistik des ISFAS (CAU, Kiel), einen Vortrag über die südjütischen Wenker-Materialien auf der vom Forschungszentrum Deutscher Sprachatlas organisierten internationalen Fachtagung Minderheitensprachen und Sprachminderheiten. Deutsch und seine Kontaktsprachen in der Dokumentation der Wenker-Materialien an der Philipps-Universität in Marburg gehalten. Anschließend arbeiteten wir gemeinsam an der Verschriftlichung unserer Untersuchungsergebnisse und reichten sie einige Monate später in Form eines Aufsatzes mit dem Titel „Deutsches im Südjütischen, Südjütisch im deutschen Dialektatlas. Zur Validität der südjütischen Wenker-Materialien“ zwecks Veröffentlichung im damals angekündigten Tagungsband ein. Nachdem das Buch kürzlich mit einem beachtlichen Umfang von 674 Seiten unter dem Titel der Fachtagung in der Reihe Deutsche Dialektgeographie (Band 126) des Georg Olms Verlages erschien, habe ich heute (3. November) schließlich mein Autorenexemplar erhalten.

Das Buch ist für 98€ (ISBN 978-3-487-15934-8) auf der Homepage des Georg Olms Verlages erhältlich.

Bibliographische Angabe:

  • Höder, Steffen & Christoph Winter. 2020. „Deutsches im Südjütischen, Südjütisch im deutschen Dialektatlas. Zur Validität der südjütischen Wenker-Materialien“. In: Jürg Fleischer, Alfred Lameli, Christiane Schiller, Luka Szucsich (Hg.): Minderheitensprachen und Sprachminderheiten. Deutsch und seine Kontaktsprachen in der Dokumentation der Wenker-Materialien (Deutsche Dialektgeographie 126). Hildesheim (u. a.): Georg Olms Verlag. S. 57 – 96.

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5. Oktober 2020: Karrharderfriesisches Wörterbuch als neues Hobby-Projekt

Nachdem ich meine Dissertation abgeschlossen und am 24. September eingereicht hatte, habe ich nun die Arbeit an einem Hobby-Projekt aufgenommen, in dessen Rahmen ich auf Grundlage aller bekannten bzw. verfügbaren schriftlichen und mündlichen Quellen ein erschöpfendes, wissenschaftlich fundiertes Wörterbuch des gegenwärtig nahezu ausgestorbenen Karrharderfriesischen zusammenstellen möchte. Dieser Dialekt des Nordfriesischen wurde einst in den Kirchspielen Leck (hier nur in Klintum und Osterschnatebüll), Stedesand und Enge gesprochen und ist am weitaus umfangreichsten in den Schriften des Lehrers Moritz Momme Nissen (1822-1902) überliefert. Ein erklärtes Ziel dieser Arbeit ist die Schließung einer weiten Lücke im einst angestrebten Gesamtnordfriesischen Wörterbuch, um die Effizienz der Forschung rund um die nordfriesische Sprache weiter anzuheben. Das heißt gleichzeitig, dass das Karrharderfriesische Wörterbuch weniger als Gebrauchswörterbuch, sondern vielmehr als Beleg- und Quellensammlung angelegt wird, deren primäre Aufgabe die Dokumentation ist. Begonnen habe ich bereits mit der Auswertung von Nissens Nordfrisisches Wörterbuch. In welcher Form das Projekt einmal seinen Abschluss finden wird, bleibt zunächst offen.

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24. September 2020: Abgabe der Dissertation

Heute, am 24. September, konnte ich meine Dissertation – trotz monatelanger, weitreichender Einschränkungen des Universitätsbetriebes und zeitweiliger Schließung der Bibliotheken aufgrund der anhaltenden Pandemie – fristgerecht für die 2. Prüfungsphase des Wintersemesters 2020/21 im Akademischen Prüfungsamt der CAU zu Kiel einreichen. Begonnen hatte ich mit der Arbeit, die heute den Titel „Der Kompass der Nordfriesen. Sprachliche Kodierung absoluter Orientierung am Beispiel der Himmelsrichtungen und Richtungspartikeln im Nordfriesischen“ trägt und einschließlich der Anhänge insgesamt 619 Seiten umfasst, vor knapp vier Jahren im Oktober 2016. Sollte sie angenommen werden, findet die Disputation voraussichtlich im Januar 2021 statt.

Blog 24.9.2020 (Abgabe Diss)©Christoph Winter

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19. September 2020: Weiterhin Beiratsmitglied des Vereins Nordfriesisches Institut e. V.

Heute, am 19. September, konnte ich wegen der näherrückenden Deadline für die Abgabe meiner Dissertation am 24. September erstmals seit der Aufnahme meiner Tätigkeit als Beiratsmitglied des Vereins Nordfriesisches Institut e. V. im Dezember 2016 nicht an einer Mitglieder- oder Beiratsversammlung des Vereins teilnehmen. Weil ich mich trotzdem zur Wiederwahl in Abwesenheit hatte aufstellen lassen, bestätigten mich die wahlberechtigten Anwesenden erfreulicherweise in meiner bisherigen Funktion, sodass ich die Arbeit des Nordfriisk Instituut auch in den kommenden Jahren tatkräftig als Mitglied des Beirates begleiten und unterstützen kann.

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21. Februar 2020: Biike in Tinnum

Mittlerweile ist es zur höchst erfreulichen Gewohnheit geworden, dass ich am 21. Februar mit guten Freunden zunächst der Biike in Tinnum beiwohne und unseren nordfriesischen Festtag anschließend in Rantum mit einem zünftigen Grünkohlessen in gemütlicher Runde zelebriere. Während das Wetter sich dieses Jahr mit reichlich Wind und Regen vor allem von seiner harschen Seite zeigte, schmeckten Teepunsch und Grünkohl – ganz den Erwartungen entsprechend – vorzüglich. Wie immer freue ich mich am folgenden Morgen bereits auf die nächste Biike!


©J. L.

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16. Dezember 2019: Neuer Beitrag zum Nordfriesischen Jahrbuch über einen alten helgoländischen Freundschaftsvers

Zum neuen Band (Nr. 55) des Nordfriesischen Jahrbuchs für das Jahr 2020 habe ich einen Kurzaufsatz über ein bisher unbekanntes helgoländisches Freundschaftsgedicht von Hans Frank Heikens, das ich vor ein paar Jahren bei einer gezielten Suche in einer Ausgabe des Morgenblatts für gebildete Leser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts aufgestöbert hatte, beigesteuert. Sinn und Zweck meines Beitrags ist in erster Linie die Dokumentation dieses relativ alten friesischen Sprachzeugnisses einschließlich der erhaltenen Informationen über die Hintergründe seiner Erstveröffentlichung sowie seine Aufnahme in die Bibliographie der helgoländischen Gedichte von Heikens‘. Die Identität des Herausgebers ließ sich ohne unverhältnismäßigen Rechercheaufwand leider nicht ermitteln.

Bibliographische Angabe:

  • Winter, Christoph. 2020. „Ein helgoländischer Freundschaftsvers von Hans Frank Heikens“. In: Nordfriesisches Jahrbuch 55. S. 149 – 151.

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